..oder wie die Eichhörnchen fliegen lernten
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Alltäglich

Ist der Biber alleine freut sich die Schlange...

Verlassen sein...einsam sein...alles Dinge die Niemand will und die doch passieren. Jedem. Dir, mir. Nicht nur den Leuten im Fernsehen, denen wir bei ihren Herzschmerz-Aktionen zusehen dürfen. Jeder hofft, dass es ihn nie erwischt, aber dann kommt es doch. Heimlich und hinterhältig. Unsichtbar in den Schatten lauernd. Es packt zu und bevor du weisst was mit dir geschieht bist du auch schon leer, verbraucht und kraftlos. Die Freude weicht...Missmut und zornige Gedanken ziehen ein in das große Gewölbe der sterbenden Gefühle. Alles was du tun kannst ist zusehen. Deine Freunde entfernen sich, leben ihr Leben. Du bleibst zurück. Allein. Du fragst dich wie es weiter geht. Keine Antwort. Niemand hier. Die einzige Resonanz die du erhälst ist der Schmerz in deinem Inneren. Die Tränen die über deine Wangen laufen, bis hinunter in den Schlund der all dies angerichtet hat...
28.5.06 23:35


Frühlingsgepeitschte Milchzwerge

Und wieder einmal ist es soweit...die Menschen versuchen zwanghaft sich eine paarungsfreudige Person an ihre Seite zu binden und das alles ohne Rücksicht auf Verluste. Es wird zwar gesagt in der Liebe sei alles erlaubt, aber es gibt eine gewisse Grenze, die meiner Meinung nach nicht überschritten werden darf. Nebenbuhler hinterrücks in kochende Lava zu werfen kann ich ja noch verstehen, aber hasserfüllte Parolen in das Auto des Rivalen zu schnitzen sehe ich nun doch als einen groben Regelverstoss im Spiel der Liebe an. Sogar die passivsten und fast schon autistisch wirkenden Menschen haben plötzlich das Bedürfnis ihren Samen in der ganzen Welt zu verteilen. Als hätten wir nicht schon genug hirnkranke Nullnummern auf dieser Erde. Ich selbst sehe mich bis jetzt als nicht gefährdet. Solange ich meinen Alkoholpegel konstant auf einem hohen Level halte, bin ich nicht gefährdet von irgendeinem weiblichen Aasfresser angefallen zu werden
Nicht einmal vor den Tieren hat diese rosa Seuchenwolke namens Liebe halt gemacht. Täglich sehe ich Opfer dieses grausamen Folterreigens. Kaninchen werden von den sogenannten "Rammlern" in der Tat solange penetriert bis sie sich nur noch mit ihren ansonsten zum Möhrenverzehr gedachten Zähnen vorwärts ziehen können. Dieser Art von Vergewaltigung begegnet man allerdings nicht nur bei solchen Rassen von Nichtmenschen. Die wehrlose Taube zum Beispiel, auf deren Rücken ein Wellensittich onaniert oder die Dackeldame die von Nachbars Dogge aufgespießt wurde.
Wie kann man sich also dagegen wehren? Eine Möglichkeit ist wie gesagt der Dauerkonsum von hochprozentigen Stoffen, die der Attraktivität und dem Gehirn allerdings nicht sonderlich zuträglich sind. Als zweite Möglichkeit bietet sich das Leben als Eunuch an, nein...diesen Gedanken verwerfen wir ganz schnell wieder. Unkontrollierte Gewichtszunahme ist eines der hilfreichsten Abwehrmittel gegen heiratswütige Amazonen. Angewidert von den mächtigen Fettmassen weichen die meisten Frauen (oder wenigstens die die sich für welche halten) schneller in ihre Höhlen zurück als sie selbst dachten. Besonders empfehlenswert ist der Verzehr von frittierten Sahnetorten oder allen anderen frittierten Lebensmitteln. Eigentlich ist alles frittierbar. Seien es Schnitzel, Torten oder Steine. Falls keiner dieser kleinen Tipps ihnen geholfen haben sollte, dann müssen sie sich wohl oder übel damit abfinden jetzt das Opfer eines geldsaugenden Schmarotzers geworden zu sein.

In diesem Sinne,
frohe Frühlingstage

Vuko
2.4.06 15:39


Traurige Enten und andere Schlechtigkeiten

Missmut, Trauer...all das was man fühlt und nicht mit Worten ausdrücken kann...all das und noch viel mehr bohrt sich stechend und schmerzend in den Mittelpunkt der Gefühle und scheint eine ewig bleibende Narbe zu hinterlassen...man denkt es geht vorbei, doch ohne es zu bemerken zerfällt man innerlich Stück für Stück...unaufhaltsam...gnadenlos. Ich würde gern etwas dagegen tun...aber allein habe ich keine Chance...keine Möglichkeit, keine Hoffnung...
15.3.06 14:07


Weihnachtskrüppel, die Freude der Nation!

Alle Jahre wieder...k?nnte ich mein K?rperinneres nach au?en kehren und mich grundlos betrinken um die j?hrliche Konsumparade nicht miterleben zu m?ssen. Es wird so getan als w?rde man sich gegenseitig respektieren, ja sogar m?gen. Nur um des lieben Friedens willen. Wie gut, dass ich da meine eigenen kleinen Br?uche entwickelt habe. Nach dem Aufstehen an Heilig-Abend trete ich erstmal die Katze ans andere Zimmerende, danach beginne ich den Tag mit einem leckeren 30%igen Fr?hst?ck. Voll mit alkoholischen Freudenspendern wanke ich dann Nachmittags in Richtung Kirche wo meine glasigen Augen ein paar Weihnachtss?nger-Blagen ersp?hen. Torkelnd schleiche ich mich von hinten an...mist, die Blagen haben Gl?ck...die Keule verfehlt nur um einige cm ihr Ziel. Alkohol hat also auch Nachteile. Naja, man lernt nie aus. W?hrend ich dann einigerma?en schnellen, doch recht zickzackm??igen Schrittes in die Kirche gehe, wird mir auch schon ein Buch mit den gehirnerweichenden Liedtexten der H?lle als Inhalt, in die Hand gedr?ckt. Jedenfalls erscheinen sie mir nach dem dritten "oh du fr?hliche", als w?ren sie vom fleischgewordenen Teufel pers?nlich verfasst worden. Nachdem die Folter beendet ist, preisen wir den imagin?ren Sch?pfer von diesem und jenem. Wenn es ihn gibt und er doch so m?chtig ist, warum befreit er mich nicht aus dieser Qual?! Ohne eine Antwort auf diese Frage zu erhalten laufe ich schnell, aber immernoch wankend, in Richtung Ausgang. Noch ein schneller Griff in die Kollekte und das n?chste Weihnachtsbes?ufnis ist gesichert. Denn wie jeder weiss, geben sich die Menschen gerne der Illusion hin, durch ein paar gespendete Euro mehr, eine Art Heiligenstatus zu erlangen. Naja, mich solls nicht st?ren. Solange an Weihnachten nicht Santa Clause, sondern Jack Daniels mein Freund ist ^^

Frohes Fest und einen guten Rutsch!

Vuko
24.12.05 18:13


Qualen und andere Kinder

Lange hatte ich keine Zeit diesen gedanklichen Erguss fortzuf?hren. Doch nun finde ich endlich eine ruhige Minute um die Leidensgeschichte der letzten Wochen zu erz?hlen. Jeder Tag beginnt mit dem schmerzenden Gedanken an euphorische Ges?nge untermalt von einem psychedelischen Farbenspiel, bestehend aus der mehrfarbigen Kleidung der niederen Menschen, von mir auch liebevoll "Kniekanacken" genannt. Dazu die Vorstellung von einem Meer aus K?rperfl?ssigkeiten, angereichert mit jedem nur vorstellbaren Virus den unsere ach so sch?ne Mutter Erde hergibt. Nach dem fast schon geistesersch?tternden Folterreigen der KK (Kniekanacken), erlauben es mir die mutterimitierenden Chefsklaventreiber eine Viertelstunde lang nahrungs?hnliche Stoffe aus der K?che in mich hineinzuschaufeln. Voll mit Konservierungsstoffen f?hle ich mich gleich viel bereiter f?r die mir bevorstehenden Traumata. Das gibt sich allerdings bei dem Anblick eines KK der gerade dabei ist s?mtliche Puzzle aus dem Schrank zu r?umen und die Teile wild zu vermischen. Nat?rlich besitzt es nicht die n?tige Intelligenz um sie wieder in ihre alte Position zu begeben. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass ich seitdem Angst vor R?tseln und Formen jeglicher Art habe. Doch damit nicht genug. Kaum ist die eine Katastrophe ausgestanden, naht schon wieder das n?chste Unheil. Suizidgef?hrdete KKs balancieren auf der Begrenzung der in luftigen h?hen gelegenen Spielecke. Und wer ist Schuld wenn sich so ein Balg fast ohne jegliche Schuld meinerseits (ein kleiner Schubs in die richtige Richtung hat bis jetzt noch Niemandem geschadet) den Hals bricht? Ich nat?rlich. Mehrere "Fast-Todesf?lle" sp?ter versuche ich mich in die benachbarte K?che zu retten um einige Sekunden verschnaufen zu k?nnen. Doch da blitzt mir schon das Messer eines tollw?tigen KKs entgegen, der dabei ist Gem?se zu foltern. Froh ?ber die Tatsache das diesmal der Kohl der Leidtragende ist und nicht ich, bewege ich mich mit kleinen, langsamen, aber doch gezielt gesetzten Schritten in Richtung Ausgang. Pl?tzlich erwache ich mit einem recht stark schmerzenden Sch?del auf dem Boden und bin noch etwas irritiert. Mir wird im Vorbeigehen berichtet, dass ich ?ber einen am Boden spielenden KK gestolpert bin und 15 Minuten bewusstlos war. Das hat die hohen Damen allerdings nicht dazu veranlasst nach meinem gesundheitlichen Zustand zu schauen. Erschrocken bemerke ich, dass ich an den Boden gefesselt bin. Jawohl, an den Boden. Beim panischen Umblicken bemerke ich, dass von mehreren Seiten KKs auf mich zukrabbeln. Denn die im Gehirn f?r das Laufen verantwortliche Abteilung hat nun den Job mit dem Killerinstinkt getauscht. Nur auf die Grundfunktionen wie fressen, K?rperausscheidungen von sich geben und foltern beschr?nkt, walzen sie auf mich zu. Mein Leben l?uft noch einmal vor meinen Augen ab. Ich denke dies ist das Ende. Doch was ist das? Wie von einem Magneten angezogen springen die KKs auf und laufen zu ihren leiblichen Muttertieren. 17 Uhr...ich bin gerettet. Und ich danke Gott, dass er den Feierabend geschaffen hat.

Mfg Vuko
7.12.05 00:31


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