..oder wie die Eichhörnchen fliegen lernten
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Qualen und andere Kinder

Lange hatte ich keine Zeit diesen gedanklichen Erguss fortzuf?hren. Doch nun finde ich endlich eine ruhige Minute um die Leidensgeschichte der letzten Wochen zu erz?hlen. Jeder Tag beginnt mit dem schmerzenden Gedanken an euphorische Ges?nge untermalt von einem psychedelischen Farbenspiel, bestehend aus der mehrfarbigen Kleidung der niederen Menschen, von mir auch liebevoll "Kniekanacken" genannt. Dazu die Vorstellung von einem Meer aus K?rperfl?ssigkeiten, angereichert mit jedem nur vorstellbaren Virus den unsere ach so sch?ne Mutter Erde hergibt. Nach dem fast schon geistesersch?tternden Folterreigen der KK (Kniekanacken), erlauben es mir die mutterimitierenden Chefsklaventreiber eine Viertelstunde lang nahrungs?hnliche Stoffe aus der K?che in mich hineinzuschaufeln. Voll mit Konservierungsstoffen f?hle ich mich gleich viel bereiter f?r die mir bevorstehenden Traumata. Das gibt sich allerdings bei dem Anblick eines KK der gerade dabei ist s?mtliche Puzzle aus dem Schrank zu r?umen und die Teile wild zu vermischen. Nat?rlich besitzt es nicht die n?tige Intelligenz um sie wieder in ihre alte Position zu begeben. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass ich seitdem Angst vor R?tseln und Formen jeglicher Art habe. Doch damit nicht genug. Kaum ist die eine Katastrophe ausgestanden, naht schon wieder das n?chste Unheil. Suizidgef?hrdete KKs balancieren auf der Begrenzung der in luftigen h?hen gelegenen Spielecke. Und wer ist Schuld wenn sich so ein Balg fast ohne jegliche Schuld meinerseits (ein kleiner Schubs in die richtige Richtung hat bis jetzt noch Niemandem geschadet) den Hals bricht? Ich nat?rlich. Mehrere "Fast-Todesf?lle" sp?ter versuche ich mich in die benachbarte K?che zu retten um einige Sekunden verschnaufen zu k?nnen. Doch da blitzt mir schon das Messer eines tollw?tigen KKs entgegen, der dabei ist Gem?se zu foltern. Froh ?ber die Tatsache das diesmal der Kohl der Leidtragende ist und nicht ich, bewege ich mich mit kleinen, langsamen, aber doch gezielt gesetzten Schritten in Richtung Ausgang. Pl?tzlich erwache ich mit einem recht stark schmerzenden Sch?del auf dem Boden und bin noch etwas irritiert. Mir wird im Vorbeigehen berichtet, dass ich ?ber einen am Boden spielenden KK gestolpert bin und 15 Minuten bewusstlos war. Das hat die hohen Damen allerdings nicht dazu veranlasst nach meinem gesundheitlichen Zustand zu schauen. Erschrocken bemerke ich, dass ich an den Boden gefesselt bin. Jawohl, an den Boden. Beim panischen Umblicken bemerke ich, dass von mehreren Seiten KKs auf mich zukrabbeln. Denn die im Gehirn f?r das Laufen verantwortliche Abteilung hat nun den Job mit dem Killerinstinkt getauscht. Nur auf die Grundfunktionen wie fressen, K?rperausscheidungen von sich geben und foltern beschr?nkt, walzen sie auf mich zu. Mein Leben l?uft noch einmal vor meinen Augen ab. Ich denke dies ist das Ende. Doch was ist das? Wie von einem Magneten angezogen springen die KKs auf und laufen zu ihren leiblichen Muttertieren. 17 Uhr...ich bin gerettet. Und ich danke Gott, dass er den Feierabend geschaffen hat.

Mfg Vuko
7.12.05 00:31
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Hannes (20.12.05 16:40)
*g* sehr interssant .. anscheinend hat sich an deiner kranken phantasie und deinem schwarzen humor in den letzten 2 jahren nicht viel geändert!


Vuko (21.12.05 22:29)
Warum auch? ;D

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